Das Geld als Währung ist einerseits ein Zahlungsmittel im Alltag, andererseits aber auch eine Möglichkeit, daraus buchstäblich mehr zu machen. 
Der Bürger kann als Kunde sein Geld an ein Kreditinstitut verleihen und an diesem Geschäft Zinsen verdienen. Das Kreditinstitut verleiht das geliehene Geld ebenfalls weiter, und verdient seinerseits daran. Und auf diese Weise wird weltweit viel Geld von vielen an viele geliehen und verliehen. Oder anders, fachlich ausgedrückt: Das Geld wird angelegt. Geld anlegen empfiehlt sich schon im Kleinen. Wenn für einen kurzen Zeitraum mehr Geld vorhanden ist als benötigt wird, bleibt es auf dem Konto. Und mit einigen Umbuchungsvorgängen wird aus dem zinslosen Geldparken auf dem Girokonto eine zinsbringende Geldanlage.
Alle Kreditinstitute bieten in der heutigen Zeit viele Möglichkeiten zum Geld anlegen an. Im Grunde genommen unterscheiden sich diese Anlageformen in ihrer Struktur nicht sehr voneinander. Den Ausschlag zur Entscheidung für diese oder jene Geldanlage geben in der Regel die Höhe der Habenzinsen sowie die Verfügbarkeit über das angelegte Geld.
Je nach Sinn und Zweck empfiehlt sich auch die Art der Geldanlage. Das Geld kann sicher oder etwas riskanter, es kann kurz- oder langfristig angelegt werden. An oberster Stelle steht aber die Gewähr, dass derjenige, bei dem das Geld angelegt, dem es also geliehen wird, umsichtig damit umgeht. Dafür sorgen die gesetzlichen und freiwilligen Einlagensicherungsfonds der Kreditinstitute. In deren Geschäftsbedingungen ist genau festgelegt, bis zu welcher Geldanlagenhöhe sie haften, der Kunde als Anleger also das verliehene respektive angelegte und dann im Zweifelsfall nicht mehr vorhandene Geld aus dem Sicherungsfond erstattet bekommt.